VjA meets BIM Cluster NRW

Der Sprecher des BIM Clusters NRW Arnim Spengler konnte unmittelbar nach dem Eintritt der AKNW bereits Anfang September 2017 die Vereinigung junger Architekten VjA als ersten Berufsverband für Architekten als neues Mitglied im Unterstützerkreis des BIM Clusters NRW begrüßen.

Die gemeinsame Vereinbarung wurde von ihm als Vertreter des BIM Clusters und von Architekt Dipl.-Ing. Jürgen Lintner, Geschäftsführer der VjA und gleichzeitig Mitarbeiter im DIN- und ISO-Gremium für die europäische Normung von BIM, unterzeichnet.

Für die VjA ist wichtig, dass die Belange der deutschen Architekturbüros bei der Festlegung internationaler und europäischer Grundlagen und in der BIM-Normung berücksichtigt werden, damit die Wettbewerbsfähigkeit der Kolleginnen und Kollegen gewährleistet bleibt. Gerade die bestehende Struktur kleiner und mittlerer Büros muss sich in den neuen Regelungen wiederspiegeln, jungen Architektinnen und Architekten sowie deren Büros muss es möglich sein, die Ansprüche und Anforderungen bei der Nutzung von BIM zu erfüllen und diese Arbeitsmethode als Chance zu nutzen. Auch das deutsche Vergabe- und Vertragsrecht ist zu berücksichtigen.

Die Zusammenarbeit mit dem VDI bei der Festlegung deutscher Richtlinien wird ein weiterer wichtiger Teil der berufspolitischen Arbeit der VjA bleiben, ebenso wie die Vertretung der Interessen junger deutscher Architekturbüros auf nationaler und internationaler Ebene.

Zur Frühjahrstagung traf sich die Vereinigung junger Architekten VjA Ende März in Siegen. Der Vorstand um Andree Saatkamp und Michael Heyng wurde in seinen Ämtern bestätigt. Für das Jahr 2016 konnte eine positive Bilanz gezogen werden, insbesondere hinsichtlich der Arbeit in den Ausschüssen der AKNW und der erfolgreichen Veranstaltung in der DASA in Dortmund zum Thema Smart Home - Smart XXX (Referentin: Yvonne Hofstetter) mit über 100 Besuchern, die maßgeblich von Diethelm Thielemann vorbereitet wurde.

Nachdem CAD in fast allen Architekturbüros eingesetzt wird, kommt nun der nächste Entwicklungsschritt immer drängender auf uns zu: BIM Building Information Modeling. Dieses Thema wird immer häufiger in Verbänden und Gremien der Architektenschaft diskutiert, zuletzt auch auf dem deutschen Architektentag in Hannover. BIM gibt es schon seit einigen Jahren, im europäischen Ausland bereits häufiger genutzt.

Die Vorteile und Ziele, die durch BIM erreicht werden sollen, liegen auf der Hand. Die Methoden des Planens, Bauens und Betreibens von Gebäuden sollen effizienter gestaltet werden.

... alles so schön bunt hier !

ein Kommentar, launig bis tendenziös

Auf einer Fachtagung der Szene zur Markteinführung der Smart-Living-Technologie bemühte man kürzlich die Analogie des „Orchestrierens“. In diesem Stadium befände man sich nun miteinander. Zahlreiche Produkte seien vollständig ausgereift, die Netze in der Mache, es müsse alles nur noch ins Zusammenspiel gebracht werden. Anfüttern ist angesagt. Vergeblich gesucht, die Architekten – eben fortschrittsgehemmt – mal wieder. Deshalb müsse halt ein neuer Spezialist implementiert werden, der „Systemintegrator“. Er wisse wenigstens Bescheid und könne Kunden im Alltag bei – doch absehbaren – Problemen (hört, hört!) betreuen.

Stress im Bauwesen? Ja, solange er nicht krank macht

Menschen, die im Bauwesen tätig sind, wissen, wie schnell Problemsituationen auf fachlicher und zwischenmenschlicher Ebene auftreten können.

Wie der Einzelne darauf reagiert, hängt dabei vom persönlichen Charakter ab. Ein und dasselbe Problem kann für den Einen eine Banalität darstellen, dem Anderen raubt es den Schlaf. Davon sind Jungarchitekten genauso betroffen wie Architekten mit langjähriger Berufserfahrung.

Versicherung nicht für alle ???

Der Vorstand der VjA sieht die Notwendigkeit, die Verpflichtung zum Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung auszudehnen und die notwendige Kontrolle der Einhaltung wirksam zu gestalten. Insbesondere sieht die VjA die Notwendigkeit, dass auch eine Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für die nach den Landesbauordnungen geforderten Bauleiter geschaffen werden muss.

Bologna und die Folgen für die Ausbildung der nachfolgenden Generation unseres Berufs machen sich heute bereits bemerkbar. Bachelor und Master statt Vordiplom und Diplom-Ingenieur – keine gute Idee.
Verschultes Lernen mit Anwesenheitspflicht im Bachelorstudium, der Prüfungsrythmus und die inhaltliche Tiefe der gelehrten und abgefragten Kenntnisse sind nicht annähernd geeignet,

Düsseldorf, 24.10.2015

Einstimmig bzw. nahezu einstimmig konnte die VjA in der 61. Vertreterversammlung der AKNW in Düsseldorf zwei wichtige berufspolitische Anträge durchsetzen, die im Zuge der anstehenden Novellierung der Landesbauordnung und für den Verbraucherschutz wegweisend sind.

Der erste Antrag befasste sich mit der Versicherungspflicht für den Bauleiter nach Landesbauordnung:
für ihn wurde eine Versicherungspflicht eingefordert sowie die Vorlage des Nachweises der Berufshaftpflichtversicherung bei ihrer Bestellung sowie eine Kontrolle im Genehmigungsverfahren.