Umgang mit Stressbelastungen

Stress im Bauwesen? Ja, solange er nicht krank macht

Menschen, die im Bauwesen tätig sind, wissen, wie schnell Problemsituationen auf fachlicher und zwischenmenschlicher Ebene auftreten können.

Wie der Einzelne darauf reagiert, hängt dabei vom persönlichen Charakter ab. Ein und dasselbe Problem kann für den Einen eine Banalität darstellen, dem Anderen raubt es den Schlaf. Davon sind Jungarchitekten genauso betroffen wie Architekten mit langjähriger Berufserfahrung.

 

Stressbelastungen vermindern die Lebens- und Arbeitsqualität

Im Hinblick auf den wachsenden Zeit-, Leistungs- und Kostendruck steigt auch das Risiko, an den Folgen der Stressbelastungen zu erkranken. Die Konsequenz ist zum einen eine verminderte Lebensqualität, zum anderen ein nicht zu beziffernder finanzieller Schaden für die Branche durch reduzierte
Arbeitsqualität. Ein Umdenken ist hierbei nicht zu erwarten, daher wächst die Notwendigkeit, einen persönlichen Weg im Umgang mit Stress zu finden.

Eigene Grenzen erkennen und Veränderungen suchen

Problematische Situationen liegen in der Natur des Bauwesens. Das lässt sich nicht vermeiden. Um jedoch jenen Herausforderungen souverän begegnen zu können, die sonst zu einer akuten Belastung ausarten würden, sind zwei Schritte erforderlich. Der erste Schritt liegt in der Akzeptanz der 
persönlichen Grenze in Bezug auf Stressbelastungen, die jederzeit überschritten werden kann. Der zweite Schritt in der Bereitschaft eine Veränderung zu suchen und zwar bei sich selbst.

Ein guter Weg dazu kann ein Coaching sein. Beratungen dieser Art ermöglichen einen anderen Umgang mit wiederkehrenden Problemen. Nach meiner Erfahrung als Coach bieten beispielsweise Kurzzeitcoaching-Methoden schnelle Veränderungen mit Langzeiteffekt.

Dipl.-Ing. Monika Dengel, Architektin + Coach